Vom Rücken nicht wegzudenken: der Rucksack

Er läuft und läuft und läuft – der Rucksack ist aus dem modischen Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Trendexperten wie Martin Wuttke von der Berliner Agentur Nextgurunow bezeichnen ihn daher zurecht als „Sneaker der Taschenwelt“ – Zeit daher, sich einmal die Ursprünge des Rucksacks als Wanderrucksack mit seinen Funktionen anzusehen.

Die Vielfalt des Rucksacks

Längst bieten die Modelle mehr als nur die Möglichkeit, einen Wetterschutz und das Vesper bequem zu tragen. Von integrierten Trinksystemen und Fächern für die Powerbank bis hin zu wasserabweisenden Regenhüllen –Wanderrucksäcke überzeugen heute mit vielseitigen Funktionen, die das Leben erleichtern. Das macht die Kaufentscheidung nicht gerade einfacher.

Praktischer und widerstandsfähiger Alltagsbegleiter

Das Innenleben des Wanderrucksacks sollte praxisorientiert und durchdacht konzipiert sein. Flaschen, Kleingegenstände, das Portemonnaie und andere lose Utensilien sollten bruchsicher verstaut werden können. Ebenfalls von Bedeutung ist das Außenmaterial. Einen anständigen Regenguss sollte der Rucksack schon verkraften. Die von Fahrradtaschen bekannten Roll- oder Foldtops erweisen sich dabei als ebenso einfache wie praxistaugliche Lösung. Natürlich lassen sich auch Reißverschlüsse und Nähte abdichten. Gleichwohl stellen sie für Wasser die kleinste Hürde dar. Wer nicht auf wasserdichte Plane setzt, kommt um Imprägnier-Waschmittel und -Sprays daher nicht herum, wenn er sein Gepäck langfristig und sicher vor Nässe schützen will. Am besten also gleich mit bestellen!

A & O des passenden Rucksacks: Das Tragesystem 

Externe Schlaufen und Taschen runden den Rucksack ab. Sie bieten die Möglichkeit, das Equipment, Taschentücher und andere nützliche Gegenstände leicht greifbar zu verstauen.

Ebenfalls wichtig: Wählen Sie Ihren neuen Rucksack bedarfsorientiert. Für einen Tagesausflug sind große Modelle überdimensioniert. Sie verleiten nur dazu, zu viel einzupacken und mitzuschleppen. Und ein Kilo Gepäck bleibt immer ein Kilo Gepäck. Daran ändert auch das beste Tragesystem nichts. 

Die perfekte Passform

Wichtig ist dabei, dass sich der Backpack auf die Rückenlänge anpassen lässt. Spezialisierte Hersteller achten daher bei ihren Wanderrucksäcken auf verstellbare Rückensysteme, Trageriemen und Gurte, die eine Feinjustierung ermöglichen. Wer mehrere Kilo Gepäck mit sich trägt, sollte das Gewicht auf verschiedene Stellen des Körpers verteilen. Wichtig hierfür: der Beckengurt! Hüftriemen sorgen dafür – vorausgesetzt, sie sitzen gut am Körper – dass die Schulter- und Rückenpartie entlastet wird. Die Faustregel lautet: Ein Rucksack sitzt dann optimal, wenn die Schultern nahezu frei von Gewichten bleiben.

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Schwere und große Teile gehören nach unten auf den Rucksackboden. Leichte, kleine Dinge können dann oben aufliegen. Mit einer optimierten Pack-Lösung können Rückenprobleme ebenfalls vermieden werden. Außerdem läuft es sich leichter, wenn kein umherfallendes Gepäck oder gar störend wirkende Gewichte den Spaß an der Sache verderben.

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