Wir stellen euch drei Taschenklassiker vor

Raus aus der Nischen- und Ökoecke: Bei der Kaufentscheidung spielen Nachhaltigkeitsaspekte für immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher eine wichtige Rolle – auch bei Lederwaren. Deren Qualität und Langlebigkeit sind folglich entscheidende Kriterien. Damit die hochwertige Tasche auch in ein paar Jahren noch selbstbewusst und „ohne Rot zu werden“ getragen werden kann, bieten sich zeitlose Modelle an, die jeden Wechsel auf dem Mode-Karussell überleben. So genannte Klassiker also.

Bauchtaschen und Neckbags mögen aktuell vielleicht das Trend-Ranking anführen. Allerdings sind es andere Formen, die nun schon seit Jahrzehnten auf dem Taschen-Olymp thronen.

Die Clutch

Die kleine Abendtasche ist ein großer Stern im Kosmos der Taschenklassiker. Sie ist aus den Händen der Fashionistas kaum wegzudenken. Ihre heutige Berühmtheit geht auf eine lange Tradition zurück. Bereits in den 20er- und 30er-Jahren sah man sie von den Unterarmen der Damen baumeln: Die Clutch war geboren. Nachdem sie während des Krieges kurz von geräumigeren Bags abgelöst wurde, kam sie umso schneller zurück auf die modische Bildfläche. Zu beliebt war ihr unkomplizierter und doch weiblicher Look. Und noch einen Vorteil bot die Tasche: So ein kleiner Beutel konnte sehr leicht angefertigt werden.

Suri Frey Clutch Romy

Damals nutzte man für die Clutch Stoffreste – heute gibt es den Taschenklassiker in allen erdenklichen Variationen. Zu einem lässigen Alltagslook werden beispielsweise feine, monochrome Nappaleder-Versionen kombiniert, die ohne zusätzliche Details auskommen. Der Look ist reduziert, clean und aufgeräumt; die Materialien hochwertig und langlebig. Ein im Inneren versteckter Trageriemen ermöglicht außerdem das Umhängen der Clutch, falls man im Laufe des Abends die Hände frei haben möchte. Klassischer und zeitloser geht es kaum noch. Wer sich so einen besonderen Taschenklassiker zulegen möchte, sollte auf gedeckte Farben achten. Schwarz, Grau, Braun, Bordeaux, Dunkelblau oder Grüntöne kommen nie aus der Mode, funktionieren mit verschiedenen Looks und überdauern die temporären, zyklischen Modetrends mit Bravour.

Die Schultertasche

Sie ist klassisch, zeitlos, unkompliziert und leger: Die Schultertasche. Kombiniert zum kleinen Schwarzen macht sich die kleinere Version besonders gut.

Dieser Schultertasche ist ein wahrer Alltagsschatz. Geräumigere Modelle können ihre Trägerin ein Leben lang begleiten, ob zur Schule, in die Universität oder ins Büro. Sie sind ein langlebiges – und damit nachhaltiges – Statement. Auch haftet den Schultertaschen immer ein Hauch sportiver Weiblichkeit an. Nicht zuletzt kommt dieser Taschenklassiker sicherlich niemals aus der Mode, denn die Bag bietet enorme Vielfalt!

Gabor Tasche Schultertaschen blau LEONORA

Wer dem Taschenklassiker noch ein Plus an Tragbarkeit verpassen will, setzt auf schwarze Lederoberflächen und goldfarbene Hardware. Der Look funktioniert dann mit nahezu allen Outfits und passt zu fast allen Gelegenheiten. Die Schultertasche ist und bleibt, egal in welcher Farbe, DAS beliebteste modische Evergreen schlechthin.

Die Bucket Bag

Während Frau schon so manch kurzfristige Modeerscheinung miterleben durfte  – oder musste – hat sich eine ausgefallene Taschen-Silhouette heimlich, still und leise Zutritt zum exklusiven Kreis der Big-Player verschafft. Die Bucket Bag hat sich zu einem Klassiker entwickelt. Allerdings scheiden sich an ihr doch ein wenig die Geister. Der Grund liegt in ihrer markanten Silhouette. Die einen erinnert sie eher an einen Pflanzkübel. Die anderen verteidigen die Bucket Bag für ihren gleichermaßen klassischen wie unkonventionellen Look.

Fakt ist: Sie ist schon lange da und wird es voraussichtlich auch bleiben. Insbesondere zu punkigen Looks passen die Bucket Bags hervorragend. Wildlederoberflächen und dezente Designs verleihen ihnen ein Plus an Zeitlosigkeit. Naturnuancen wie Braun, Beige, Creme und Elfenbein betonen ihren Boho-Look.

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